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Mondfänger, Flüsternder Wind

 
Mondfänger und Flüsternder Wind kennen sich zwar nicht, in ihren Gewohnheiten festgefahren sind sie allerdings beide gleichermaßen. Doch ihr Zusammentreffen verändert sie völlig – und obwohl sie verschiedener nicht sein könnten und eine Reise beginnen, auf der sie sich selbst entdecken, entwickelt sich langsam eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen ...
 

Nivo ist Söldner und Tagelöhner. Für eine Handvoll Münzen erledigt er jeden Auftrag, ganz gleich, wie schmutzig oder verwerflich. Aber seine besonderen Fähigkeiten erleichtern ihm die Arbeit nicht immer, denn seine Andersartigkeit wird von den Menschen gefürchtet oder gar gehasst, und nicht selten wird er Hexer oder Schlimmeres genannt.

Als er mit einem Trupp Soldaten Jagd auf ein angebliches Ungeheuer macht, kommt es zu einem fatalen Kampf mit tödlichen Folgen. Eigentlich dürfte er nicht mehr am Leben sein, und doch wird Nivo gerettet – von Cyrian, einem äußerst eigentümlichen Wesen.

Die Begegnung verändert sie beide ... Nivo, der sich einen geistigen Wall aufgebaut hat, um vor seiner Vergangenheit zu fliehen, findet sich mit dem Wahnsinn, den Ängsten und Schrecken konfrontiert, die er für immer in den dunkelsten Winkeln seines Verstandes verloren hoffte.

Cyrian hingegen, der einem Volk entstammt, das seit jeher ohne Gefühle lebt, wird plötzlich mit eben jenen konfrontiert: Zum ersten Mal erfährt er am eigenen Leib, was Furcht, Zorn und Trauer tatsächlich bedeuten, lernt letzten Endes sogar die Liebe kennen.

Zusammen, aber im Kopfe noch allein, treten sie eine abenteuerliche Reise an, während der sie das Geheimnis um eine schreckliche Krankheit lüften, eine großartige Festlichkeit ins völlige Chaos stürzen und einer jungen Frau zur Hilfe kommen, deren sehnlichster Wunsch der Tod ist.

Und während sie sich gegenseitig besser kennenlernen, verstehen sie auch mehr von dem, was in ihren eigenen Köpfen vorgeht, bis sich eine echte Freundschaft zwischen den beiden Einzelgängern entwickelt.

Doch die wird hart auf die Probe gestellt, als Nivos Drang, die Welt zu verändern, schließlich in einem Fiasko endet, das alles Sein und Nichtsein gleichermaßen bedroht und das Gefüge der Welt auseinander brechen lässt ...